FAQ – Häufig gestellte Fragen
• Ich bin nicht neurodivergent. Kann ich trotzdem eine Beratung bei dir in Anspruch nehmen?
Selbstverständlich! Ich habe mich zwar auf die Arbeit mit neurodivergenten Menschen spezialisiert aber die Grundlagen meiner systemischen Arbeitsweise sind prinzipiell auf alle Menschen anwendbar. Durch meine Spezialisierung auf die Arbeit mit neurodivergenten Menschen habe ich vor allem gelernt, ganz individuell auf die Bedürfnisse und Herausforderungen jeder einzelnen Person einzugehen und nichts als selbstverständlich vorauszusetzen. Das hilft mir, gemeinsam mit dir Lösungswege zu finden, die genau auf dich und deine Situation zugeschnitten sind. Wenn ein solcher Ansatz dich anspricht, bist du bei mir richtig – ob neurodivergent oder nicht.
• Ich habe keine offizielle Diagnose, vermute aber, dass ich Autist*in bin / ADHS habe. Was bedeutet das für die Beratung?
Ob du nun eine bestimmte dieser Diagnosen hast oder dies nur vermutest, macht für meine Beratungspraxis tatsächlich wenig Unterschied. Letztendlich sind wir alle verschieden und auch, wenn eine solche Diagnose vorliegt, kann ich daraus keine definitiven Rückschlüsse darauf ziehen, wer du bist, worin deine persönlichen Herausforderungen bestehen und was du brauchst, um diese zu bewältigen. Das kann ich nur im Gespräch mit dir herausfinden. Eine Diagnose oder der Verdacht einer solchen gibt mir lediglich erste Ansatzpunkte dafür, welche Fragen ich dir stellen und welche Vorschläge ich dir machen könnte.
• Promotion ist für mich gar kein Thema. Kann ich trotzdem eine Beratung bei dir machen?
Klar! Meine Kenntnisse des Arbeitsmarktes und in Bezug auf Bewerbungsstrategien gehen weit über den Bereich der Promotion und der Arbeit in wissenschaftlichen Kontexten hinaus. Aufgrund meines persönlichen Werdegangs kann ich Menschen in Bezug auf das Thema Promotion zwar besonders unterstützen, ich arbeite aber auch sehr gerne mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern.
• Ich bin nicht queer. Kann ich trotzdem mit dir arbeiten?
Selbstverständlich. Ich bin selbst queer und habe einige Erfahrung in der Arbeit mit anderen queeren Menschen und scheue daher vor dieser Thematik nicht zurück. Queerness muss aber kein Thema in der Beratung sein, wenn das für dich nicht relevant ist.
• Ich würde gerne eine Beratung bei dir machen, kann mir die Preise für eine Einzelberatung auf der Website aber aktuell nicht leisten. Welche Alternativen habe ich?
Wenn du aktuell arbeitssuchend bist, könnte die Beantragung eines AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) für dich in Frage kommen. Über einen solchen könntest du ein AVGS-Coaching bei mir machen, dessen Kosten vollständig für dich übernommen werden. Mehr zu AVGS-Coachings bei mir findest du hier.
Wenn du Menschen in deinem Umfeld hast, die gerade vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie du, könntet ihr zusammen eine Gruppenberatung bei mir machen. Ich berechne zwar einen Aufpreis für Gruppensitzungen gegenüber Einzelsitzungen, wenn ihr euch die Kosten aufteilt, sind Gruppenberatungssitzung aber immer günstiger als Einzelberatungssitzungen. Mehr zu Gruppenberatungen bei mir findest du hier.
Sollte weder ein AVGS noch eine Gruppenberatung für dich in Frage kommen, vereinbare gerne ein Erstgespräch mit mir und wir können über einen Rabatt sprechen. Wichtig: Hierbei geht es nicht darum, über meine Preise zu verhandeln. Aber wenn deine aktuellen Lebensumstände es dir nicht möglich machen, die Preise auf meiner Website zu bezahlen, bin ich gerne bereit, dir auf der Grundlage deines Budgets ein vergünstigtes Angebot zu machen.
• Ich brauche eigentlich Therapie, bekomme aber keinen Therapieplatz. Kann ich stattdessen auch eine Beratung bei dir machen?
Mein Beratungsangebot kann keine Psychotherapie ersetzen. Ich verfüge über keine therapeutische Ausbildung und keine Heilerlaubnis. Ich darf also weder diagnostizieren noch behandeln. Wenn du psychotherapeutische Unterstützung brauchst, kann und darf ich dir diese leider nicht anbieten.
• Ich befinde mich aktuell in psychotherapeutischer und/oder psychiatrischer Behandlung. Kann ich parallel dazu eine Beratung bei dir machen?
Prinzipiell ja. Ich bin selbst kein Therapeut und darf weder diagnostizieren noch behandeln. Ich darf allerdings auch Menschen beraten, die sich aktuell in psychotherapeutischer/psychiatrischer Behandlung befinden, solange unsere Arbeit die Grenzen der Beratung nicht überschreitet. Zudem ist es wichtig, dass du aktuell in einer Verfassung bist, die es dir prinzipiell ermöglicht, mit persönlichem Gewinn an der Beratung teilzunehmen.
• Ich möchte eine Beratung bei dir machen, fühle mich aber in Online-Meetings unwohl. Welche Alternativen gibt es für mich?
Wenn du ein AVGS-Coaching bei mir in Anspruch nimmst, kann dieses auch Hybrid (das heißt teilweise online, teilweise in Präsenz) stattfinden oder in Ausnahmefällen auch vollständig in Präsenz. Mehr zu AVGS-Coachings bei mir findest du hier.
Wenn du die Beratung bei mir selbst bezahlst, kann ich dir aktuell nur eine reine Online-Beratung anbieten. Wir können aber gerne besprechen, ob es Wege gibt, dies für dich zugänglicher zu gestalten. Etwa ist es kein Problem für mich, wenn du deine Kamera während der Beratungen (zumindest zeitweise) ausschaltest. Auch bist du immer willkommen, dir deine Umgebung während unserer Sitzungen so zu gestalten, dass du dich möglichst wohl fühlst.
• Ich habe einen sehr hohen Bewegungsdrang und/oder stimme viel. Ist das ein Problem für die Beratung?
Nein. Mir ist wichtig, dass du dich während der Beratung möglichst wohl fühlst und dich so gut wie möglich auf unser Gespräch konzentrieren kannst. Wenn dir Bewegung und/oder Stimming dabei hilft, dich besser zu konzentrieren, dann ist das immer willkommen! Natürlich kann es vorkommen, dass etwas, was dir helfen würde, der Beratung im Weg steht. Aber dann können wir darüber sprechen und gemeinsam einen Kompromiss finden.
Konkret bedeutet das etwa, dass es gar kein Problem ist, wenn du während der Beratung einen Fidget-Spinner benutzt oder hin- und her wippst. Aber etwa ein sehr lautes Stim-Toy könnte für mich zu ablenkend sein. Auch kannst du gerne während der Beratung stehen oder auf- und ab laufen, solange ich dich – etwa mithilfe eines Bluetooth-Headsets – gut verstehen kann.
Es sind noch Fragen offen geblieben? Kontaktiere mich gerne per Mail oder buche direkt ein Erstgespräch und ich beantworte dir gerne alle deine Fragen.